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Pressemitteilungen
21.04.2026
BSW respektiert die Entscheidung für eine Olympiabewerbung und zeigt sich enttäuscht über die Verwaltung
Duisburg hat beim Bürgerentscheid am Sonntag für eine Bewerbung um die Olympischen und paraolympischen Spiele 2036/2040/2044 gestimmt. Erkan Kocalar, Vorsitzender der BSW-Ratsgruppe, erklärt dazu: „Mit 73% hat eine deutliche Mehrheit der Duisburgerinnen und Duisburger für die Olympischen Spiele gestimmt. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich damit für eine Bewerbung ausgesprochen. Dies gilt es zu respektieren. Von daher werden wir die Bewerbung der Stadt mittragen. Aber wir werden den Prozess kritisch und wachsam begleiten.“
Gleichzeitig wiederholt das BSW ihre deutliche Kritik an der Informationspolitik der Verwaltung. Jörg Nikulka, Mitglied im Sportausschuss, erklärt: „Unsere Sportbegeisterung für die Olympischen Spiele steht außer Frage. Aber leider hat sich unsere Befürchtung im Vorfeld der Abstimmung bestätigt, die finanziellen Risiken für die Stadt Duisburg wurden bis zum Ratsbürgerentscheid systematisch verharmlost und verschwiegen. Wir hätten uns mehr Ehrlichkeit von der Verwaltungsspitze gewünscht. Der Oberbürgermeister sagt zwar, dass man die Risiken ernst nehmen müsse. Allerdings kamen weder von der Verwaltung noch vom Oberbürgermeister Stellungnahmen, die auf die möglichen finanziellen Risiken hinwiesen. Die Mischung aus hoher Verschuldung, massivem Investitionsstau und unkalkulierbaren Risiken könnten so den Traum von der Ausrichtung der Olympischen Spiele in einigen Jahren zum teuren Albtraum werden lassen.“

